Über unsere Arbeit

Aussagen und Presseberichte

Hospizhelfer
Foto: Fränkischer Anzeiger
Neuer Blickwinkel aufs Leben
Fotoclub und Hospizverein stellen gemeinsame Foto-Ausstellung auf die Beine
Fränkische Anzeiger, 4./5. März 2017

 

Dem Leben verpflichtet
Mediziner referierte beim Hospizverbund über
Rechte der Sterbenden
Fränkische Anzeiger, 1. Juli 2016

 

Raum und Zeit geben
Trauercafé bietet Angehörigen Trost und Beistand
Fränkische Anzeiger, 11. Mai 2016

 

Mitten im Leben vom Tod umgeben –
Unterrichtsbesuch vom Rothenburger Hospizverein  
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Nicht für die Schule sondern fürs Leben lernen wir! Dieser Satz sollte eigentlich für alle Themenbereiche in sämtlichen Fächern gelten, bei manchen Stoffgebieten erscheint er jedoch zutreffender als anderswo. Eines der Lehrplankapitel im Religionsunterricht der 10. Klasse ist überschrieben mit „Tod und Leben“. Gott sei Dank ist der Tod für einen Großteil unserer Schüler ein Gebiet, auf dem sie selbst noch relativ geringe Erfahrungen haben. Sicherlich sind wir alle froh darüber, wenn wir möglichst wenig mit dem Tod zu tun haben und die Begegnung mit Sterbenden nicht zu unserem alltäglichen Leben gehört. Es gibt allerdings andere, die sich dieser Erfahrung freiwillig immer wieder von Neuem aussetzen. Zu ihnen gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizvereins Rothenburg. Die Schülerinnen und Schüler der 10bc zeigten sich von deren Engagement sichtlich beeindruckt.

Uschi Memhardt, die Koordinatorin und Einsatzleitung des Vereins, hat uns am 01.03.2016 im Unterricht besucht und über ihre Arbeit und die Tätigkeit ihrer ehrenamtlichen Hospizhelfer und - Helferinnen berichtet.
Frau Memhardt gab zunächst einen Einblick in die Ziele der Hospizbewegung, zu denen neben der Begleitung Schwerkranker und Sterbender auch gehört, in der Öffentlichkeit darauf hinzuwirken, dass der Tod als normaler, wenngleich trauriger Bestandteil des Lebens betrachtet und enttabuisiert wird. Dazu trug ihr ehrlicher Bericht in unserem Klassenzimmer sicherlich bei.

Was leistet der Verein? Ausgebildete Hospizhelfer und –Helferinnen bieten Angehörigen von Totkranken zu Hause wie im Krankenhaus oder Altersheim unentgeltlich eine zeitweise Entlastung an. Sie sitzen am Krankenbett um für den Patienten da zu sein, um zuzuhören und seine Ängste zu teilen. Sie möchten Angehörigen dabei helfen, ihre Not zu tragen und unterstützen sie oft auch dabei, einen letzten Wunsch des Patienten zu erfüllen, beraten in Fragen der palliativen Behandlung und Pflege und tragen dafür Sorge, dass die vorletzten und letzten Tage des Sterbenden mit Leben und mit dem gefüllt werden, was ihm in seiner Situation guttut. Manchmal, so berichtete Frau Memhardt, entstehe aus einem über einen längeren Zeitraum andauernden Verhältnis zwischen Hospizhelfer und Patienten oder dessen Angehörigen sogar eine Freundschaft. Menschenwürdig leben bis zuletzt – d.h. dass der Sterbende sein Recht auf Selbstbestimmung behält, dass er nicht entmündigt wird, dass was er sagt beachtet wird, und dass er seinen letzten Weg nicht allein gehen muss. Für die allermeisten der Schülerinnen und Schüler war der Unterrichtsbesuch von Frau Memhardt eine Erstbegegnung mit dem Hospizgedanken und mit einer Position, die aktive Sterbehilfe bewusst ablehnt, also nicht zu einem früheren Sterben verhelfen, sondern den Sterbenden bis zuletzt begleiten will.
Dr. B. Steinke

Ganz persönliche Erlebnisse,
Fränkische Anzeiger, 12. Februar 2016



Besondere Ziele
Fränkische Anzeiger, 26. Januar 2016



Thematischer Lesestoff
Fränkische Anzeiger, Januar 2016


Am Ende zählt der Mensch
Fränkische Anzeiger, 08. Oktober 2015



Beistand in schwerer Zeit
Fränkische Anzeiger, 18. Februar 2015



Das Miteinander pflegen
Fränkische Anzeiger, 10. März 2014

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